Im 7. Jahrhundert existierte in Japan ein chinesischer Miltiärkodex mit der Bezeichnung „Ju Joku Go wo Seisu“.

In diesem Kodex wurde durch Laozi auf die Grundprinzipien des Jūjutsu hingewiesen:

  • Die Sanftheit kontrolliert die Härte!
  • So scheint das Weiche auf den ersten Blick schwach zu sein.
  • Wasser ist weich und fließend, aber ist es nicht doch stärker als fester Stein?
  • Denn es kann den Stein formen und ihn bewegen.
  • Weiden sind schwache Bäume, aber man kann mit ihnen andere harte Hölzer zusammenbinden.
  • Ein Feuerstein zerbricht auf einem Federbett.
  • Ein Geschoß wird von einer Lehmmauer eingefangen.

Das sind die offenen Geheimnisse des Jūjutsu. Einen starken Feind kann man nicht unbedingt durch starke Leistung besiegen. Jūjutsu ist kein Kraftwettbewerb, sondern es gibt die Möglichkeit bei ausreichendem Wissen, dass der Schwache den Starken besiegen kann.